Düsseldorf. Bis zum 30. August ist die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit ihrer Ausstellung „MuseumMobil“ zu Besuch in Düsseldorf auf dem Schadowplatz. Am „Sammelsamstag“ ruft sie alle Bürgerinnen und Bürger auf, persönliche Objekte zur Geschichte des Landes NRW und insbesondere zur Geschichte der Landeshauptstadt Düsseldorf zu übergeben.
In Düsseldorf entsteht derzeit ein neues Museum zur Geschichte Nordrhein-Westfalens. Im Behrensbau am Mannesmannufer wird ab 2030 eine große Ausstellung zur Demokratiegeschichte des Landes eröffnet. Sie beleuchtet politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen ebenso wie den Alltag und das Zusammenleben der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Eine zentrale Rolle spielen dabei authentische Objekte, die historische Ereignisse und persönliche Erfahrungen anschaulich vermitteln.
Für die Vorbereitung dieser Ausstellung sucht die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen Objekte und Zeugnisse aus allen Jahrzehnten der Düsseldorfer Geschichte seit 1946. Gesucht werden Erinnerungsstücke an prägende Ereignisse und Entwicklungen der Stadt. Dazu gehören etwa der Flughafenbrand von 1996, die Neugestaltung des Rheinufers und der Bau der Rheinuferpromenade oder die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone. Auch zur international bekannten Düsseldorfer Musikgeschichte, etwa zu Kraftwerk oder den Toten Hosen, werden Erinnerungsstücke gesucht.
Als Landeshauptstadt ist Düsseldorf zudem seit Jahrzehnten Schauplatz politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Deshalb sucht die Stiftung auch Objekte, die von Demonstrationen, Bürgerinitiativen und anderen Formen gesellschaftlichen Engagements erzählen. Das können beispielsweise Plakate, Transparente oder andere Erinnerungsstücke von der Demonstration gegen die Änderung des Polizeigesetzes 2018 oder von der Demonstration gegen Rechtsextremismus im Jahr 2024 sein.
Auch Düsseldorfs Geschichte als Veranstaltungs-, Sport- und Kulturstadt ist von Interesse. Gesucht werden beispielsweise Plakate und Eintrittskarten zu Großveranstaltungen der vergangenen Jahrzehnte. Ebenso interessant sind Gegenstände, die unmittelbar mit dem persönlichen Erlebnis einer Veranstaltung verbunden sind, etwa besondere Fanartikel, limitierte Trikots oder andere Erinnerungsstücke.
Ziel ist es, die vielfältigen Facetten Düsseldorfs sichtbar zu machen und solche Geschichten zu Ziel ist es, die vielfältigen Facetten Düsseldorfs sichtbar zu machen und solche Geschichten zu sammeln, von denen das gesamte Land Nordrhein-Westfalen erfahren sollte. Die Ausstellungsmacher der Stiftung laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Erinnerungsstücke am Sammelsamstag, 29. August, im Haus der Universität zu übergeben. Die Objekte werden, sofern geeignet, dauerhaft in die Sammlung aufgenommen und können perspektivisch im Museum präsentiert werden.
Informationen zum Sammelsamstag
Zeit: Samstag, 29. August, 14 bis 17 Uhr
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Informationen zum Projekt MuseumMobil
Der MuseumMobil-Container ist bis zum 30. August 2026 für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. An zehn Tagen können sich Interessierte jeweils von 10 bis 18 Uhr am MuseumMobil-Container mit dem Team der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen austauschen und die Ausstellung erkunden. Der MuseumMobil-Container zeigt insgesamt 53 Exponate mit Geschichten aus allen Landesteilen. Ausgewählte Gegenstände, Dokumente und Fotos der Landesgeschichte stehen im Zentrum der Präsentation. Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie der interaktive Zugang über Tablets im Inneren des Ausstellungscontainers lassen Geschichte lebendig werden.
Bildmaterial für die Berichterstattung finden Sie unter folgendem Link: https://hdgnrw.canto.de/b/J14GV
Bildmaterial für die Berichterstattung finden Sie im angehängten Link. Bitte nutzen Sie als Copyright „Stiftung Haus der Geschichte NRW/Name Fotograf“. Die Namen finden Sie in den Bildinformationen. Sollte kein Fotograf genannt sein, nutzen Sie bitte „Stiftung Haus der Geschichte NRW“.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Sturm
Pressereferent
Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen
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