Das Kulturforum Franziskanerkloster zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe der Nachkriegszeit“ eine Auswahl an Objekten, die den Alltag in der Nachkriegszeit, vor allem in Kempen und am Niederrhein, auf besondere Weise veranschaulichen. Der Weseler Pfarrer Werner Abresch sammelte seit den 1980er Jahren mehr als 2.000 solcher Gegenstände, die mittlerweile Teil der Sammlung der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen sind.
In der Graphic Novel „Stell dir vor! Comics über die Nachkriegszeit“ erzählen fünf Comics anhand von Alltagsgegenständen Geschichten aus dem zerstörten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige dieser Objekte finden sich auch in der Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet?“ wieder. Wie könnten Bilder aussehen? Welche Dialoge hätten geführt werden können? Und welche Emotionen werden dabei transportiert?
An diesem Abend präsentieren die Illustratorinnen und Illustratoren Julia Bernhard, Tobi Dahmen und Volker Schmitt ihre Comics. Gemeinsam mit Dr. Heidi Sack von der Stiftung Haus der Geschichte NRW sprechen sie über Herangehensweisen und Besonderheiten, Geschichte mithilfe von Comics zu vermitteln.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, die Graphic Novel zu erwerben und von den Comiczeichnerinnen und Comiczeichnern signieren zu lassen.
Eine Kooperationsveranstaltung vom Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen und dem Kulturforum Franziskanerkloster.