Das Logo der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Geschichte machen

Die öffentlich-rechtliche Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ wurde 2019 vom Land gegründet. Sie stärkt die Werte der offenen Gesellschaft und der Demokratie, indem sie das Wissen über die Vergangenheit fördert und deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft vermittelt. 

Im Dienste der Demokratie macht sie die Geschichte Nordrhein-Westfalens erlebbar. Sie fördert gesellschaftliche Teilhabe und schafft Orientierung in Zeiten des Wandels. So trägt die Stiftung dazu bei, die demokratische Kultur zu stärken, Vielfalt sichtbar zu machen und Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Die Stiftung verbindet innovative Museumsarbeit mit historisch-politischer Bildung, Forschung und gesellschaftlichem Dialog; in und für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa. 

Sie erfüllt ihren Auftrag durch ein vielfältiges, analoges und digitales Angebot. Dazu gehören insbesondere: die Errichtung und der Betrieb eines zeitgeschichtlichen Museums an historischer Stelle mit freiem Zugang und großer Dauerausstellung, der Aufbau und Betrieb eines Veranstaltungszentrums als Ort des gesellschaftlichen Austauschs, die Entwicklung von Wechsel- und Wanderausstellungen, der Betrieb der Dauerausstellung „Haus der Parlamentsgeschichte“ in der Villa Horion, Bildungs- und Vermittlungsangebote mit einem Besucherservice, eigene Forschung und die Einrichtung und Unterhaltung eines Forschungsinstituts für Landeszeitgeschichte in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Aufbau einer Mediathek und einer Bibliothek, Veranstaltungen, Aktionen, Print- und Online-Publikationen sowie der kontinuierliche Aufbau und die Pflege einer musealen Sammlung. 

Der Hauptsitz der Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ ist an einem historisch bedeutsamen Ort: im ehemaligen Regierungsgebäude der ersten demokratischen Landesregierungen Nordrhein-Westfalens nach dem Zweiten Weltkrieg in Düsseldorf – direkt am Rhein und im Herzen Europas. Darüber hinaus ist sie mit ihren Angeboten an zahlreichen weiteren Orten in Nordrhein-Westfalen präsent. Sie ist aktive Partnerin in einer demokratischen Gesellschaft und bemüht sich um nationale und internationale Kooperationen. 

Als gemeinnützige Einrichtung wird die Stiftung überwiegend aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. 

Die Stiftung wird in ihrer Arbeit von einem Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen und einem Wissenschaftlichen Beirat beraten. Ein überparteilich besetztes Kuratorium ist für alle Angelegenheiten der Stiftung, die grundsätzlicher Art sind, zuständig und die Präsidentin/der Präsident führt die laufenden Geschäfte.  

Tätigkeitsberichte der Stiftung

Mit dem Bericht 2024/2025 gibt die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen einen umfassenden Überblick über ihre Arbeit und zentralen Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre. Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Stiftung war der Beginn der Revitalisierung des denkmalgeschützten Behrensbaus in Düsseldorf und die Arbeit an der zukünftigen Dauerausstellung. Seit Frühjahr 2024 wird das historische Gebäude umfassend saniert und für seine künftige Nutzung als modernes zeithistorisches Museum vorbereitet. Die bauliche Fertigstellung ist derzeit für das Jahr 2030 vorgesehen. Parallel dazu treibt die Stiftung zusammen mit dem Ausstellungsgestalter Ralph Appelbaum Associates die inhaltliche Konzeption und räumliche Ausgestaltung der künftigen Dauerausstellung kontinuierlich voran.

 

Download

Seit Oktober 2022 tourt „MuseumMobil“, ein zu einem mobilen Museum umgestalteter Hochseecontainer, auf der Suche nach der Geschichte unseres Landes durch alle 53 Kreise und kreisfreien Städte des Landes. Zudem wurde im Mai 2023 die Ausstellung „110 Jahre Behrensbau. Architektur und Geschichte“ im Behrensbau eröffnet. Die Präsentation nahm die Geschichte des Gebäudes, den Sitz der Stiftung Haus der Geschichte NRW, und die seines Architekten Peter Behrens in den Blick.

Durch die Durchführung von attraktiven und vielfältigen Veranstaltungen in Düsseldorf und im ganzen Land, unterschiedliche Bildungsangebote und eigene Forschungsprojekte zur Landesgeschichte konnte sich das Haus der Geschichte NRW in den letzten zwei Jahren als fester Bestandteil der Museums- und Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen etablieren.

Entdecken Sie die Highlights und spannenden Projekte der letzten zwei Jahre – hier den Tätigkeitsbericht 2022/2023 herunterladen!

Download

Bereits im August 2021 konnte die neugegründete Stiftung zum Landesgeburtstag die Jubiläumsausstellung „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ eröffnen und damit ein erstes Ausstellungsprojekt im Behrensbau realisieren. Zudem wurden in dieser Zeit der Auf- und Ausbau der Sammlung vorangetrieben und weitere Schritte hin zum künftigen Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen eingeleitet. Über die vielfältigen Tätigkeiten und Arbeitsbereiche der Stiftung seit ihrer Gründung informiert der „Tätigkeitsbericht 2020/2021“.

Download

Struktur der Stiftung

Die selbständige öffentlich-rechtliche Landesstiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen hat vier Stiftungsorgane: das Kuratorium, das Präsidium, den Wissenschaftlichen Beirat und den Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen.

Seit dem 1. Januar 2026 ist Basil Kerski Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen.

Von Februar 2020 bis 31. Dezember 2024 führte ein dreiköpfiges Präsidium die laufenden Geschäfte der Stiftung in der Aufbauphase des Museums: Präsident und Professor a. D. Dr. Hans Walter Hütter (Vorsitz), Professor Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums in Essen und Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein, und Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin a. D. des LVR-LandesMuseums Bonn. 

Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 führte Dr. Hans Walter Hütter die Stiftung kommissarisch

Kuratorium

Vorsitz

Andre Kuper, Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen

Mitglieder / Landtagspräsidium

Andre Kuper, Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen
Rainer Schmeltzer, 1. Vizepräsident des Landtags Nordrhein-Westfalen
Berivan Aymaz, 2. Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen
Christof Rasche, 3. Vizepräsident des Landtags Nordrhein-Westfalen

Landtag

Fraktion der CDU
Mitglied: Klaus Kaiser
Vertretung: Dr. Günther J. Bergmann

Fraktion der SPD
Mitglied: Elisabeth Müller-Witt
Vertretung: Ina Blumenthal

Fraktion der FDP
Mitglied: Yvonne Gebauer
Vertretung: Angela Freimuth

Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Mitglied: Antje Grothus
Vertretung: Norwich Rüße

Fraktion der AfD
Mitglied: Zacharias Schalley
Vertretung: Sven W. Tritschler

Landesregierung

Mitglied: Hendrik Wüst, Ministerprasident des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertretung: Nathanael Liminski, Minister fiir Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei

Mitglied: Mona Neubaur, Stellvertretende Ministerprasidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertretung: N. N.

Mitglied: Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertretung: Dr. Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen

Mitglied: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertretung: Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen

Mitglied: Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Vertretung: Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Landschaftsverbände

Landschaftsverband Rheinland
Mitglied: Dr. Ralph Elster, Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland
Vertretung: Ernst Lauterjung, Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Mitglied: Dr. Georg Lunemann, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Vertretung: Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Landesratin und Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Das Kuratorium beschließt alle grundsätzlichen Fragen inhaltlicher, finanzieller oder personeller Art. Es besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums des Landtags, je einem Abgeordneten der im Landtag vertretenen Fraktionen, fünf Mitgliedern der Landesregierung sowie Vertretern der beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Der Präsident des Landtags, André Kuper, MdL, ist Vorsitzender des Kuratoriums.

Wissenschaftlicher Beirat

Mitglieder

Univ.-Prof. Dr. Stefan Berger, Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum

Dr. Tobias Herrmann, Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Duisburg

Volker Schaeffer, Programmbereich Kultur und Gesellschaft des Westdeutschen Rundfunks

Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg

Dr. Dagmar Hänel, Leiterin des LVR-Fachbereichs Zentrale Dienste, strategische Steuerungsunterstützung, Köln

Dr. Constanze Itzel, Direktorin des Hauses der Europäischen Geschichte, Brüssel

Univ.-Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Professor em. für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig

Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Professor em. für Politikwissenschaft an der Universität 
Duisburg-Essen, Direktor der NRW School of Governance

Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Regensburg

Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, Direktorin des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg a. D., Stuttgart

Univ.-Prof. Dr. Sabine Mecking, Professorin für Hessische Landesgeschichte an der 
Philipps-Universität Marburg

Univ.-Prof. Dr. Angela Schwarz, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der 
Universität Siegen

Dr. Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich, Wien

Univ.-Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Professor für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Prof. Dr. Malte Thießen, Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Münster

Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören bis zu 15 Sachverständige an, die für fünf Jahre vom Kuratorium berufen werden. Die Historikerinnen und Historiker, Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler sowie Museumsfachleute beraten das Kuratorium und das Präsidium der Stiftung. 

Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen

Mitglieder

Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände NRW
Mitglied: Beigeordneter Dr. Kai Zentara
Vertretung: Beigeordneter Thilo Waasem

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW
Mitglied: Prof. Dr. Andreas Wittrahm
Vertretung: Prof. Dr. Ute Gause

Deutscher Gewerkschaftsbund - Bezirk Nordrhein-Westfalen
Mitglied: Dr. Wolfgang Jäger
Vertretung: Ulf Teichmann

Evangelisches Büro Nordrhein-Westfalen
Mitglied: Oberkirchenrat Martin Engels
Vertretung: Prof. Dr. Traugott Jähnichen

FrauenRat NRW e.V.
Mitglied: Gabriele Pollmann
Vertretung: Sarah Gonschorek

Gemeinschaft der jüdischen Verbände und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen
Mitglied: Dr. Inna Goudz
Vertretung: Alexander Sperling

Katholisches Büro Nordrhein-Westfalen
Mitglied: Dr. Antonius Hamers
Vertretung: Burkhard Kämper

Kulturrat NRW e.V.
Mitglied: Prof. Dr. Robert von Zahn
Vertretung: Heike Herold

Landesbehindertenrat Nordrhein-Westfalen e.V.
Mitglied: Ann-Christin Rauch
Vertretung: Jeanette Severin

Landesgemeinschaft Natur und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V.
Mitglied: Harald von der Stein
Vertretung: N.N.

Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen
Mitglied: Murisa Adilovic
Vertretung: Oyun Ishdorj

Landesjugendring NRW e. V.
Mitglied: Annika Triller
Vertretung: Maria Daldrup

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e. V.
Mitglied: Stefan Klett
Vertretung: Dr. Christoph Niessen

Landesvereinigung der Unternehmensverbande Nordrhein-Westfalen e.V.
Mitglied: Prof. Dr. Luitwin Mallmann
Vertretung: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Arndt G. Kirchhoff

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V., Landesverband NRW
Mitglied: Ahmad Aweimer
Vertretung: Samir Bouaissa

Ständiger Gast
Heiko Hendriks, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern

Der Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen umfasst bis zu 15 Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Gruppen. Sie werden vom Kuratorium für fünf Jahre berufen. Der Arbeitskreis berät das Kuratorium und das Präsidium und ergänzt die fachliche Perspektive des Wissenschaftlichen Beirates.